Gedankensalat -1-
In den Tiefen meiner
Bitter-süßen Vergangenheit,
gut versteckt für das Hier und Jetzt,
lagern in dunklen Nischen
meine zerrissenen Gedanken.
Verdrängt und verwahrlost,
verleugnet und verlassen.
Zerbrochenes Herz gefangen
im Spinnennetz meiner Seele.
Nicht mehr daran gedacht.
Das was war, es ist passé.
Zeit für ein neues Kapitel
Vom Staub des Vergessens befreit,
nimmer mehr eingeschüchtert,
nie mehr ängstlich und scheu.
Die Erde
Aus den Nebeln ohne Ende,
ohne Beginn dreht sie sich blau
und beständig um ihre Achse.
Einmalig und unbedeutend in den
endlosen Weiten des Alls versucht sie
gepeinigt ihre Wunden zu heilen.
vertrocknete Zerbrechlichkeit,
apokalyptischer Wut, flimmern bis
trächtig vom Feuer grunzend
ihre Narben aufbersten.
Sie spricht nicht, stellt keine Fragen, aber…
Gequält durch Gewalt treiben Mensch und Natur
langsam auseinander;
Wer wird in dieser Kampf bestehen,
Du oder ich oder sie?
Endlos ist nur das All.
Wie sie entstanden so wird sie auch vergehen
und wir mit ihr.
Frühlingsanfang
Silberner Mond, empfindlich kalt.
Verhüllt in eisiges Schweigen,
Raureif auf saftige Wiesen.
Letztes Weiß auf frischem Gras,
vergoldet von der Sonne Schein.
Der Erste Frühlingsmorgen, lächelt mich an
Sehnsüchtig erwartet,
voller Verlangen nach deinem Licht,
der Ouvertüre des Vogelsang.
Die Lerche singt eine Melodie
von Liebe und Harmonie, welch süßer Klang.
Der Erste Frühlingstag, lächelt mich an.
Klares Blau, noch lichtdurchflutet,
grün angehauchter Wald.
Gelbe- und lilafarbene Blüten
in zerbrechlichen Knospen verborgen.
Aufbruch und Neuanfang.
Der Erste Frühlingstag, lächelt mich an.
Milde Wärme, magischer Duft,
leise vibrierender Luft,
von durchsichtige Wolken zärtlich geküsst.
Oh du herrliche Wonnezeit, still geträumt
als wundersame Wirklichkeit.
Der erste Frühlingstag, ein Lächeln in meinem Herzen.
Die Hand der Liebe
Wie gerne würde ich
ähnlich der Trauerweide
am Wasser wohnen dürfen,
der träge Strömung zuschauen,
das glitzern im plätschernden Bach
aus der Nähe betrachten,
jeder Lichtstrahl fassen.
Wie gerne würde ich
nach einen bewegten Herbst
die Ruhe des Winters,
die Stille des Schnees
weiter tragen können,
zu der wartenden Welt welche durch den
kupferroten Morgennebel verschleiert ist.
Wie gerne würde ich,
den Frühling mit offenen Armen willkommen heißen,
wenn über das noch kahle Land
der erste Schwalbenflug sich
zeichnet an des Himmels Blau,
die Sonnen-wärme neu erfahren,
die mich gegen die Kälte ummantelt.
Wie gerne würde ich
Alles was meine Seele bedrückt
in den kleinen Wellen untergehen lassen.
Immer und fortwährend um mich herum
die Hand der Liebe spüren die mich
über jeder Stolperstein hebt